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Grundlagen des Energiestoffwechsels

 

1.1 Energiehaushalt der Körpers

Der menschliche Organismus benötigt für alle Stoffwechsel- und Zellprozesse Energie. Hierzu werden die Nährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette) schrittweise abgebaut und letztendlich in Form von ATP in den Zellen gespeichert. Im Mittelpunkt steht hier biochemisch der Citratzyklus. Diese chemischen Reaktionen laufen in den Mitochondrien, dem Kraftwerk der Zellen, ab.

 

1.2 Intrazellulärer ATP Spiegel

Bei allen Überlegungen zur Wirkweise von QMETIC konzentriert sich der Denkansatz auf die vermehrte Freisetzung von ATP. Hierüber lassen sich fast alle ablaufenden Prozesse im Stoffwechselgeschehen erklären. Adenosintriphosphat (ATP) ist ein Nukleotid aus dem Triphosphat des Adenosin. Die Bindungen zwischen den drei Phosphaten sind sehr energiereich, weshalb ATP die universelle Form unmittelbar verfügbarer Energie in jeder Körperzelle darstellt, welche für nahezu alle ablaufenden Prozesse benötigt wird.

Dazu zählen neben der Muskelkontraktion auch die Synthese von organischen Molekülen und der aktive Stofftransport durch Biomembranen. ATP ist dabei Cosubstrat verschiedener Kinasen (Phosphat-übertragende Enzyme), z.B. der cAMP-abhängigen Proteinkinase A, der Ca-abhängigen Proteinkinase C oder der Insulin-stimulierten Proteinkinase. ATP ist zudem Agonist purinerger Rezeptoren im zentralen als auch im peripheren Nervensystem. Somit ist ATP an der Durchblutungsregulation und der Vermittlung von Entzündungsreaktionen beteiligt. (Quelle: www.wikipedia.org.)

 

1.3 Lipidperoxidation / MDA-LDL

Ein Endprodukt des oxidativen Fettsäureabbaus – und labordiagnostischer Marker für die Lipidperoxidation – ist das Malondialdehyd (MDA). MDA wirkt zytotoxisch, indem es DNA, Proteine und Lipide oxidiert und zwischen Seitengruppen von Aminosäuren Crosslinks bildet. Auch LDL-Cholesterin- Partikel werden durch MDA angegriffen: Es entsteht Malondialdehyd-modifiziertes LDL (MDA-LDL). MDA-LDL liefert damit einen Marker, der die schädigenden Effekte des MDAs im Organismus quantifiziert. Seine Bestimmung gibt einen Hinweis auf systemische Effekte eines andauern- den oxidativen Stress.

Im Gegensatz zum MDA selbst hat MDA-LDL eine lange Halbwertszeit und liefert daher ein Bild der langfristigen oxidativen Stoffwechsellage. MDA-LDL ist ein kardiovaskulärer Risikomarker unabhängig vom Gesamt-LDL. (Quelle: imd Berlin) Cortisol im Speichel Cortisol gehört zu den körpereigenen Hormonen, die in der Nebennierenrinde hergestellt werden. Zu den wichtigsten Funktionen des Cortisols gehört die hormonelle Regulation des Salz- und Wasserhaushaltes in der Niere. Es wirkt entzündungshemmend und erhöht den Blutzucker-Spiegel im Blut.

Die Cortisolsekretion zeigt eine natürliche zirkadiane Rhythmik mit einem Maximum am Morgen und einem Minimum um Mitternacht. Bei anhaltendem Stress ist die nächtliche Cortisol-Produktion deutlich gesteigert und nach dem Aufstehen eine erhöhte Cortisol-Konzentration nachweisbar. Meist bleibt die Cortisol-Konzentration auch über den Tag hinweg deutlich erhöht. Im Cortisoltagesprofil werden die Cortisolkonzentrationen in 5 Proben über den Tag verteilt gemessen.